Bleiberecht für alle!
Die Schweiz diskriminiert Menschen nichtschweizerischer Herkunft, die oft seit Jahren hier leben:
• Abgewiesene Asylsuchende und solche, auf deren Asylgesuch nicht eingetreten wurde (NEE), dürfen nicht arbeiten und bekommen nur minimale Nothilfe. Mit dem neuen Asylgesetz sind sie gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen und in Notunterkünfte zu ziehen. Sie können jederzeit in Ausschaffungshaft genommen werden.
• Menschen mit F- Status (vorläufige Aufnahme) leben in einem Dauerprovisorium ohne Perspektiven. Sie haben kaum eine Chance auf eine Wohnung, eine Lehrstelle, ein Arbeitsplatz
• Sans Papiers führen ein Schattendasein ohne Rechtsschutz. Sie werden zu Billiglohnarbeit gezwungen. Auch sie leben in ständiger Angst, ausgeschafft zu werden...
Die Bleiberechtsbewegung ist…
• ein gemeinsamer Kampf von Menschen mit und ohne legalem Aufenthaltsstatus in der Schweiz für menschenwürdige Lebensbedingungen
• die Antwort auf die verschärften Asyl- und Ausländergesetze
Bleiberecht für alle! fordert…
• eine kollektive Regularisierung als Alternative zu Diskriminierung und Ausgrenzung
• sofortigen Ausschaffungsstopp
• die sofortige Umsetzung des Härtefallartikels und Niederlassungsbewilligung an Menschen, die hier leben und Teil der Gesellschaft sind
• Recht auf Familienzusammenführung
Bleiberecht für alle! weil…
• Recht auf Familienzusammenführung
• es Bedingung für echte Integration ist
• es im Gesetz verankerte Diskriminierungen und den alltägliche Rassismus bekämpft
• so eine echte Diskussion über Migration möglich wird
• die Bewegung sich gegen Kategorisierung von Menschen wehrt und Solidarität zwischen ihnen ermöglicht
• es schweizweiten und globalen Ausbeutungsverhältnissen einen Riegel vorschiebt
• damit die Verpflichtungen der Schweiz in Sachen Menschenrechte ernst genommen werden
